![]() |
|
|||||||||||||||||||
Mitglied im Deutschen Karate Verband e.V. Sensei Sensei ist das japanische Wort für Meister. Sensei Montazeri ist Träger des 7. DAN Grad im Karate (Shotokan Karate Jutsu), verliehen durch den Deutschen Karate Verband e.V. (DKV). Er erhielt diese Auszeichnung nach insgesamt über 42 Jahren Karate-Training. Außerdem ist er als offizieller DKV Prüfer (A- und B-Lizenz) zugelassen und damit autorisiert, Gürtelprüfungen abzunehmen. Geschichte Sensei Montazeri wurde 1959 in Teheran geboren und trainierte dort seit seinem 9. Lebensjahr bis ungefähr 1975 Kan-Zen.Ryu-Karate unter der Leitung von Sensei Dr. Farhad Waraste (heutiger 9. DAN und Begründer des Iranischen Karate Kan-Zen-Ryu, lebt heute in Amerika). Sensei Montazeri betrachtete und betrieb Karate von Anfang an als Lebenseinstellung und nicht nur als puren Sport. Ab seinem 15. Lebensjahr wechselte er zum JKA Shotokan Karate und trainierte unter Shihan Prof. M. A. Sharifi. Dieser besitzt den 8. DAN und ist ein direkter Schüler von Shihan Hidetaka Nishiyama (10. DAN, war bis zu seinem Tod am 07. November 2008 letzter noch lebender Schüler von Sensei Funakochi). Außerdem ist Prof. Shihan Sharifi anerkannter "certified international coach" der JKA und ITKF in Amerika und Zentralasien (Persien). Alle Gürtel und DANs erhielt Sensei Montazeri direkt von Shihan Sharifi. In seiner Jugend trainierte er unter mehreren namhaften Meistern wie Yahara Sensei (Chief Instuctor JKA), Abe Sensei (Chief Instuctor JKA) oder Naito Sensei (Chief Instuctor JKA) und anderen... etwa Ende der 70er Jahre legte Montazeri erfolgreich die Schwarzgurtprüfung bei Sensei Sharifi ab. Anfang der 80er Jahre kam Sensei Montazeri als Student nach Deutschland und trainierte in München Shotokan Karate unter der Leitung von Sensei Nakaschima (damaliger 5. DAN JKA), gleichzeitig auch noch Taekwon-Do unter der Leitung des damaligen Landes- und Bundestrainers Georg Karenberg (damals 5. DAN D.T.U.). 1983 gewann er die Bayerischen Meisterschaften des D.T.U. und belegte den jeweils 3. Platz bei der internationalen Deutschen Meisterschaft, der Belgischen Meisterschaft sowie der Europameisterschaft u.v.m. (alles Wettbewerbe der D.T.U., des offiziellen und größten Deutschen Taekwon-Do-Verbandes, welcher als einziger vom IOC anerkannt ist). Etwa zu dieser Zeit ging Montazeri schließlich nach Regensburg, wo er seine Ausbildung zum Medizinischen Laboranten absolvierte. Parallel dazu trainierte und unterrichtete er selbstverständlich weiterhin Karate. Etwa 1988 begründete er die bis heute sehr erfolgreiche Karate-Akademie Regensburg und widmet sich seither ausschließlich dem Training und der Lehre des Shotokan Karate-Do.
Das Buch der persischen Pahlewans Im Jahr 2000 wurden zwei Bände des Buchs "der persischen Pahlewans der letzten 200 Jahre" nach jahrelanger Arbeit des Autors veröffentlicht. Als Pahlewan wird in Persien jemand bezeichnet, der sowohl ein erstklassiger Ringer im antiken Stil als auch ein Mann mit vorbildlichem Charakter ist, der immer ein offenes Ohr für seine Mitmenschen hat. Der Großvater von Sensei Siamak Montazeri war ebenso Pahlewan wie sein Vater. Auf Seite 162 des Buches wird er offiziell mit Bild und einer Kurzgeschichte vorgestellt.
Sensei Montazeri stammt also aus einer alten traditionellen Familie, vergleichbar den japanischen Samurai. Er gibt nun die Tradition der Pahlewan, die von seinem Großvater an ihn vererbt wurde, an seine Schüler weiter. Es ist sein Schicksal und gleichzeitig eine große Aufgabe, dies 10000 km von seiner persischen Heimat entfernt unverändert zu tun.
Siamak Montazeri ist aufgrund dieser Tradition Sensei und nicht nur Trainer.
|
||||||||||||||||||||