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Kan-Zan-Ruy bevorzugt blitzschnelle Beinarbeit

Persischer Trainer zu Gast im Karatezentrum / Schwarzgurt Siamak Montazeri in Kelheim. Kelheim (hk). Häufig engagiert Jamal Measara Gasttrainer für sein Karatezentrum. Seit etwa drei Wochen ist der Iraner Siamak Montazeri in Kelheim. Der Perser gilt insbesondere als Experte des Kan-Zan-Ruy, einer der zahlreichen Versionen dieser ursprünglich fern-östlichen Kampfsportart.

Measara beschreibt den neuen Gast als erfahrenen Trainer uns sehr guten Kämpfer. Der Iraner verfügt über den 3. Dan im Shotokan und den 1. Dan im Kann-Zan-Ruy. Ein deutscher Tae-Kwon-Do-Verband hat ihm überdies den 1. Dan im Tae-Kwon-Do zuerkannt.

Der Perser, der für die Bundesrepublik startet, wurde 1984 Bayerischer Meister. In der Europameisterschaft errang er den dritten Platz; bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft belegte er ebenfalls den dritten Rang. Seit rund 16 Monaten befindet sich Montazeri in der Bundesrepublik. Seit etwa sieben Monaten studiert er in Regensburg an einer Fortbildungsanstalt. Solange er in Regensburg lebt – dies wird noch etwa zwei Jahre der Fall sein – wird er voraussichtlich einmal in der Woche im Kelheimer Karatezentrum Trainingsmöglichkeiten anbieten.

Nach den Unterschieden zwischen den Karate-Varianten „Shotokan“ und „Kan-Zan-Ruy“ befragt, hoben der Teheraner Montazeri und der Leiter des Zentrums, Measara, vor allem die Beinarbeit hervor. Shotokan bevorzugt Schläge mit den Armen. Das Verhältnis zwischen Bein- und Armarbeit ist etwa 30:70. Weiteres Merkmal des Shotokan ist die tiefe Körperhaltung und dadurch bedingt – die breite Beinstellung.

Kan-Zan-Ruy dagegen bevorzugt die Beinarbeit. Hier ist das Verhältnis von Bein- zu Armarbeit genau umgekehrt, nämlich 70:30 zugunsten der Beinarbeit. Im Gegensatz zu Shotokan dominiert hier die hohe Körperhaltung mit einer entsprechenden schmalen Beinstellung. Daraus ergibt sich automatisch, daß die Kämpfer beweglicher sind – diese Version des Karate gilt auch als sehr schneller Kampfsport.

Zum Vergleich: Tae-Kwon-Do, das ein eigenständiger Kampfsport ist und mit Karate nichts zu tun hat, bevorzugt fast ausschließlich die Beinarbeit. Das Verhältnis zur Armarbeit beträgt etwa 90:10, Kan-Zan-Ruy gibt es in der Bundesrepublik so gut wie nicht. In Frankreich dagegen wird diese Version ausgiebig betrieben. Dort lebt allerdings auch ein Meister, nämlich ein 8. Dan.

Measara und Montazeri hoben im Gespräch hervor, daß bei einem Trainer die große Erfahrung wichtig ist. Nicht nur die Technik, sondern insbesondere Meditation und Konzentration spielten beim Karate eine große Rolle.

Bildunterschrift: Die Möglichkeiten der blitzschnellen Beinarbeit beim Kan-Zan-Ruy demonstriert Siamak Montazeri (rechts) der 1. Dan in dieser Sportart ist. Jamal Measara zeigt die Abwehrhaltung. Aufnahme: Paula

1985 03 08 kan zan ruy bevorzugt blitzschnelle beinarbeit

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